Galerie Jäger von Zoest
Der Grundgedanke der Galerie Jäger von Zoest war Folgender:
Die Galerie Jäger von Zoest entspringt einem künstlerischen Konzept; die Umsetzung dieses Konzeptes ist als künstlerische Arbeit mit performativem Charakter zu verstehen.
Tritt eine Galerie Jäger von Zoest an Messen und Kunstanlässen auf, ist das eine Performance-Aktion, die GaleristInnen sind in dem Moment gleichzeitig sich selbst in der Aufgabe und Rolle eines Galeristen sowie Performende dieser Performance-Aktion. Wer an den Stand kommt, wird automatisch Teil dieser Performance-Aktion. Alle, die eine Genehmigung zur Umsetzung des Konzepts kaufen, kaufen Kunst, sind Teil der Performance-Aktion und werden ihrerseits Kunst schaffen, indem sie die Performance fortsetzen – falls sie ihre Galerie tatsächlich eröffnen.
Eine Galerie Jäger von Zoest schafft selbst Kunst, indem sie ihr Galeriebuch erstellt, welches seinerseits ein Kunstobjekt mit multipler Autorschaft ist.